aktualisiert   Stand 12-2014 Pfarrer Richard Barnikel berichtet uns weiter Die Inschrift des anderen Grabsteins ist nicht ganz erhalten, sie sagt, daß die ,,WolEdle Thugendliche Frau Sybille von Rosenberg, geborene von Rabenstein, ihres Alters 61 Jahr“ ,   am 6. August 1635 in Waldmannshofen gestorben ist, ihre Eltern waren Wolfgang Sigmund Rabensteiner und Barbara, geb. von Zedwitz; ,,In Ehstand kam ich nicht gar baldt, Bis ich bin sechs und viertzig alt;“ sie hat mit Christoff von Rosenberg zwölf Jahre im Widumstand zugebracht, hernach noch 3 Jahre gelebt, „daß also sich mein ganzes Leben Uff ein und sechzig erstrecket eben, da bin ich seelig geschlafen ein, Gott woll meiner seele gnedig sein.“ Pfarrbeschreibung von Pfarrer Barnikel Die Edlen Rabensteiner waren ein in der Umgebung von Hof ansässiges Rittergeschlecht aus Pilgramsreut. Sybille von Rosenberg war die Witwe von Albrecht Christoph von Rosenberg. Dann noch an der Ostseite zwischen obigen 2 Grabmälern, eine weitere Grabplatte mit umgestürtzem Schild und Helm, gibt an, daß der „Wol Edel Gestreng Herr Albert Christof  von Rosenberg, der letzte diess Geschlechts,   Seines Alters 71 jahr, Anno 1632 den 11. Februar Abends  zwischen 5 und 6 Uhr starb zu Windsheim“. „Von uhralt Edlem Teutschen Stamm liegt hier Albert Christoff mit Nahm  Vonn Rosenberg dem Frankhen Gschlecht,  Nachdem derselb, wie ich zeug recht, sein Stamm und Gschlecht beschlossen hatt, daß seins Nams nichts mehr leben that, Sein Schild und Helm Drumb bey ihm hat.“ Schild und Helm liegen noch in seiner Gruft (wenn sie nicht im  Jahr 1800 bei der Eröffnung der Gruft durch Graf von Hatzfeld  auch mit seinem Zinnsarg herausgenommen worden sind !) Pfarrbeschreibung von Pfarrer Barnikel Albrecht Christoph von Rosenberg war brandenburg- ansbachischer Ritterlehengerichtsassesor und Hauptmann des  Ritterkantons Odenwald. Er war ein Sohn Friedrich Zeisolfs von  Rosenberg und der Anna von Kere.  Seine beiden Ehen mit Margareta Schenkin von Siemau und  Sibylla von Rabenstein blieben kinderlos. Der Mannesstamm derer von Rosenberg ist mit seinem Tod  erloschen, weshalb das Stammeswappen auf der Grabplatte  gestürzt dargestellt ist. weiter zurück