1200 Jahre Waldmannshofen Ein Treffen für Einheimische und Alle, die sich mit Waldmannshofen verbunden fühlen, war am Samstag Abend mit dem Heimatabend. Wundervoll organisiert und mit vielen Beiträgen war es ein Höhepunkt des Jubiläumsfestes für die Waldmannshöfer. Zu unserem Großen Fest gehörte der Gottesdienst am Sonntag Morgen. Er gab uns Kraft, für die folgenden Stunden. Das Feuerwerk war der gelungene Abschluss des Großen Juliäumsfestes. Den Auftakt des Festwochendes bildete der Jugendtanz am Freitag. Auch ohne Kirchenspieß kam die Herde ins Zelt                                   Auszug aus: Fränkische Nachrichten 9.07.2010 Inge Braune Voll besetzt war das Festzelt, wo Waldmannshofen zum Heimatabend unter dem Motto „Mit Dorfglocke und Kirchenspieß“ geladen hatte. Gut 800 Gäste waren da, als pünktlich um 20 Uhr das extra eingeübte Begrüßungslied erklang – „Häuptlinge“ und die Mitglieder der Arbeitskreise voraus, den Kehrvers übernahm das Publikum. Flötengruppe und Waldmannshöfer Geschichten, ausgetaucht an der Milchsammelstelle, Heimatbildershow auf der Großleinwand im Festzelt, Heimatlieder des Sängerkranzes Waldmannshofen und des Kirchenchors Sechselbach-Waldmannshofen folgten. Einen munteren Akzent setzte der Jugendclub, der unterm Motto „Mode im Wandel der Zeiten“ nicht nur die Klamotten von den „Ureinwohnern“ über Adel, Bürgertum und Bauernstand bis in die Gegenwart aufs Korn nahm, sondern auch flink die zugehörigen Geisteshaltungen kommentierte. Highlight beim Heimatabend – inzwischen war das Festzelt pickepackevoll, es drängelten sich wohl an die tausend Besucher auf den Plätzen – waren natürlich „Dorfschelle und Kirchenspieß“, köstlich dargeboten von Ortsvorsteher Karl Henn und Pfarrerin Renate Ganzhorn-Burkhardt. Wo die Frau Pfarrer den alten Kirchenspieß nur allzu gern mal einsetzen würde, um ihre Herde in die Kirche hineinzupieken – gewiss: Beim Waldmannshöfer Jubiläumsfest kommen sie auch freiwillig, schon um am alten Glockenstrang zu ziehen, wie’s einst die Läute-Buben taten, da würd’ der Dorfschultes ganz gern mal wieder einen mit lauter Stimme und „Dorfschell“ durch die Gassen schicken, um ausschellen zu lassen. Denn aus dem Amtsblatt, das hat er längst erfahren, da lesen sich die Waldmannshöfer – und nicht nur die – doch nur heraus, was sie auch lesen wollen. . . 1200 Jahre Waldmannshofen                                                                                              aus: MainPost 10.07.2010 (AGE) Mit einem Heimatabend im Festzelt nahe dem Schloss feierten die Waldmannshöfer ihr 1200-jähriges Ortsjubiläum. Im vollbesetzten Zelt sorgten die Auber Straßenmusikanten mit Blasmusik pur für den musikalischen Rahmen des Abends. Der Sängerkranz  Waldmannshofen sowie der Kirchenchor Sechselbach- Waldmannshofen gaben einige Gesangseinlagen. Schade nur, dass die Liedbeiträge der Sängerinnen und Sänger bei dem lauten Festbetrieb im Zelt gar nicht so recht zur Geltung kamen. Mit einer Modenschau zeigte die Landjugend Waldmannshofen, was Mann und Frau in den vergangenen 1200 Jahren so getragen hat. Vom primitiven Umhang im tiefen Mittelalter bis zu flippigen Klamotten der Hippies oder der eher schäbigen Kleidung der Punks zeigten die Jugendlichen, was so im Verlauf der Jahrhunderte „in“ war. Mit Kirchenspieß und Dorfschelle erläuterten Pfarrerin Renate Ganzhorn-Burkhardt und Ortssprecher Karl Henn einige alte Bräuche aus dem Dorfleben. So wurden früher die Neuigkeiten mit der Dorfschelle bekannt gegeben. Anders als heute, wo nicht jeder das Mitteilungsblatt ließt, waren dann wichtige Bekanntgaben im Dorf allseits bekannt. Wenn beispielsweise zur Röntgenreihenuntersuchung geladen wurde, haben die Weibsleut aufgepasst, wer nicht kommt. Da haben sie dann auch gleich gewusst, wo Nachwuchs unterwegs ist. Der Kirchenspieß dagegen ging reihum von einer Familie zur anderen. Mit dem musste eine Person aus der Familie während des sonntäglichen Gottesdienstes im Dorf Wache halten und aufpassen, dass nichts geschieht. „Heute sollte man mit dem Kirchenspieß die Leute in die Kirche treiben, da wäre sie Sonntags immer so voll wie sonst nur an Weihnachten,“ schlug Pfarrerin Ganzhorn-Burkhardt die Wiederbelegung alter Bräuche vor. Das Waldmannshöfer Ortsjubiläum beschränkte sich nicht nur auf den Heimatabend im Festzelt. Während des Wochenendes fand rund um das Schloss ein mittelalterlicher Markt statt. Am Sonntag waren die Höfe geöffnet, verteilt auf den ganzen Ort fanden Ausstellungen und Vorführungen statt. Das Ortsjubiläum endete mit einem Feuerwerk am Sonntag abend. mit Bildern von Friedrich Albrecht, Gerhard Bernsdorf, Klaus Hein, Daniela Lay-Haßlauer, Gerhard Mann, Kurt Nagler, Barbara Rautenberg und Feuerwerk am Abend