1200 Jahre Waldmannshofen Mächtig in Schale geworfen - Waldmannshofen feierte groß                     aus: Fränkische Nachrichten 10.07.2010 Inge Braune Die 1200-Jahr-Feier des Creglinger Stadtteils Waldmannshofen entpuppte sich am Wochenende als wahrer Besuchermagnet. Ob der Mittelaltermarkt oder das sonntägliche Höfefest: das bunt-fröhliche Angebot wurde von tausenden Besuchern angenommen. Das Dorf hatte sich aber auch mächtig in Schale geworfen für seine Gäste, und diese ließen es sich bei guter Verpflegung und einem riesigen Unterhaltungsprogramm in Waldmannshofen richtig gut gehen. Da auch noch das Wetter fast durchgehend mitspielte, gab es am Ende des Festes nur strahlende Gesichter. Dorf in Freilandmuseum verwandelt                                         aus: Fränkische Nachrichten 10.07.2010 Inge Braune Einen hochinteressanten Mix hat Waldmannshofen seinen Gästen geboten: Mit Mittelaltermarkt und Höfefest gestalteten sie ihren Ort kurzerhand zum lebendigen Freilandmuseum um. Das Mittelalter war bereits am Freitag präsent - samt Falkner, Badestube, Ritter, Spielmannsvolk und Co., samt Spezereienmarkt und Kartenleserin, samt Scherenschleifer, Hexenküche, Laternenmacher. Am Sonntag schauten in den Höfen Groß und Klein begeistert zu, wie der Hufschmied Pferde beschlägt, die Schafschur funktioniert - sehr ruhig und willig ließen das die Schafe über sich ergehen - und Wolle am Spinnrad zum Faden wird. Die Dreschmaschine macht Radau, im improvisierten Theater wacht beim Schattenspiel Hans Hoi wieder auf, im Kirchturm zerren ehemalige „Läutebuben“ und solche, die noch nie im Leben ein Glockenseil in der Hand hatten, das dicke Seil, bis ein Geläut draus wird. Gleich gegenüber wird aus einem Holzstamm ein perfekt dachtauglicher Balken - ganz leise: keine Säge kreischt. Kostproben aus der Brennerei,  Steckerlfisch und frische Waffeln, Bio-Snacks und Eis vom Bauernhof lockten beim Höfefest zur Pause, beim Mittelaltermarkt verströmte süßes Naschwerk und Duft von frischem Brot Aromen, die das Wasser im Mund zusammenlaufen ließen, im und ums Festzelt gab’s genügend Herzhaftes, um neue Kraft für weitere Erkundungen zu schöpfen. Begeistert waren die Kinder von der Heu-Hüpfburg: Die war belagert, seit sie stand - und bis sie am Sonntag Abend zwecks weiterer Heuverwendung geschleift wurde. Hoch zu Ross, sicher geführt, entdeckte mancher eine neue Leidenschaft. Zu einem rechten Markt gehören auch Artisten; die lieferte der Zirkus Blamage mit ganz frisch eingeübten Jonglagen, Geschicklichkeitsspiele und Jonglieren zum Mitmachen war inbegriffen. Natürlich hatte auch das Feuerwehrmuseum im ehemaligen Waldmannshöfer Wasserschloss die Pforten weit geöffnet. Den Salto rückwärts in die Vergangenheit hatte sich mancher Zuschauer der historischen Löschübung weniger schweißtreibend vorgestellt, und ob sich’s unter der alten Dorfordnung, die der Herold verlas, nun wirklich besser leben ließe als heutzutage unter den Fittichen des Creglinger Schultes Hartmut Holzwarth, mag mancher wohl bezweifelt haben. Perfekt organisiert vom Parkplatz bis zum Wetter: Die Waldmannshöfer haben, wie Bürgermeister Hartmut Holzwarth lobte, das Jubiläumsfest „mit viel Bravour“ gemeistert. Die „Chefs“ der Arbeitskreise „Beatabend“ (Sebastian Preuß), „Heimatabend“ (Hans Hermann Beck), „Bewirtung und Festzelt“ (Wilfried Hein), „Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit“ (Friedrich Albrecht), „Aktionen, Verkehrswege und Räume“ (Otto Striffler) und „Gesamtkoordination“ (Wilhelm Ganzhorn) sowie die beiden „Oberhäuptlinge“, Ortsvorsteher Karl Henn und Pfarrerin Renate Ganzhorn-Burkhardt werden das Lob gewiss gern an die vielen Helfer weiterreichen. Gehört hat’s längst nicht jeder, denn viele der Helfer waren auch während des Heimatabends im Festzelt andernorts am Werk. „Entlohnt“ wurden die Helfer mit der „Waldmannshöfer Ehrenmünze“, die die „Oberhäuptlinge“ den „Häuptlingen“ stellvertretend für die Arbeitskreise verliehen. Helfer waren auch noch am Montag in großer Zahl im Einsatz. Denn da’s beim Abschlussfeuerwerk - einem Jubiläumsgeschenk an die Waldmannshöfer vom abgewanderten ehemaligen Einwohner Erwin Paulus - eine kleine Regen- Dusche gab, die für den Abbau-Montag jeden Gedanken ans Dreschen verbot, gab es nur schwerlich Ausreden, die geholfen hätten, sich vor dem großen Räum-Einsatz zu drücken. Das Publikum strömte zum Höfefest nach Waldmannshofen Alte Schätze und alte Schätzchen  Auszug aus: Tauber Zeitung 10.07.2010 Inge Braune Stationen aus der Geschichte hatten sie aufgebaut, in den Höfen anschaulich präsentiert, was das Dorf zu bieten hat an alten Schätzen, alten Schätzchen. Einen hochinteressanten Mix hat Waldmannshofen seinen Gästen geboten: Mit Mittelaltermarkt und Höfefest gestalteten sie ihren Ort kurzerhand zum höchst lebendigem Freilandmuseum um. Das Mittelalter war bereits am Freitag präsent - samt Falkner, Badestube, Ritter, Spielmannsvolk und Co., samt Spezereienmarkt und Kartenleserin, samt Scherenschleifer, Hexenküche, Laternenmacher. Am Sonntag schauten in den Höfen Groß und Klein begeistert zu, wie der Hufschmied Pferde beschlägt, die Schafschur funktioniert und Wolle am Spinnrad zum Faden wird. Die Dreschmaschine macht Radau, im improvisierten Theater wacht beim Schattenspiel Hans Hoi wieder auf, im Kirchturm zerren ehemalige "Läutebuben" und solche, die noch nie im Leben ein Glockenseil in der Hand hatten, das dicke Seil, bis ein Geläut draus wird. Kostproben aus der Brennerei, Steckerlfisch und frische Waffeln, Bio-Snacks und Eis vom Bauernhof lockten beim Höfefest zur Pause, beim Mittelaltermarkt verströmte süßes Naschwerk und Duft von frischem Brot Aromen, die das Wasser im Mund zusammenlaufen ließen. Hellauf begeistert waren die Kinder von der Heu-Hüpfburg. Hoch zu Ross entdeckte mancher eine neue Leidenschaft. Zu einem Markt gehören auch Artisten; die lieferte der Zirkus Blamage mit Jonglagen und Geschicklichkeitsspielen. Natürlich hatte auch das Feuerwehrmuseum die Pforten weit geöffnet. Den Salto rückwärts in die Vergangenheit hatte sich mancher Zuschauer der historischen Löschübung weniger schweißtreibend vorgestellt, und ob sich"s unter der alten Dorfordnung, die der Herold verlas, nun wirklich besser leben ließe als heutzutage unter den Fittichen des Creglinger Schultes Hartmut Holzwarth, mag mancher wohl bezweifelt haben. Riesenprogramm auf die Beine gestellt                                                                           aus: MainPost 10.07.2010 (AGE) Das war schon ein tolles Programm, was die 250 Einwohner des Creglinger Ortsteils zur 1200-Jahr-Feier auf die Beine stellten. Zahlreiche Höfe hatten ihre Tore geöffnet, die zahlreichen Gäste konnten in den Kuhstall ebenso gucken wie in den Öko-Laden, konnten selbst gemachtes Speiseeis vom Bauernhof probieren oder Handwerkern bei fast schon vergessenen Fertigkeiten zusehen. Beim Dreschen mit der Dreschmaschine fanden sich stets zahlreiche Zuschauer ein wie auch beim Schafscheren oder beim Hufschmied. Zimmerleute zeigten ihre Fertigkeiten ebenso wie ein Seilmacher. Zwischendurch erschallte der Ruf „Feuer, Feuer!“. Ausgerüstet mit alten Handpupen und ledernen Löscheimern rückten Igersheimer Feuerwehrleute aus, um den Brand am Löschweiher neben dem Schloss zu bekämpfen. Dass dabei der eine oder andere Feuerwehrmann selbst nass wurde, war bei den sommerlichen Temperaturen zu verschmerzen. Aber auch einige der Zuschauer wurden herangezogen, um beim Bedienen der alten Pumpen zu helfen. Abgerundet wurde das Programm durch Aufführungen der alten Sage vom Fuhrmann „Hans Hoi“, mittelalterliche Konzerte in der Dorfkirche, den mittelalterlichen Markt rund um das Schloss, durch zahlreiche Imbissstände wie beispielsweise den Stand der Baldersheimer Fischer, die im Wege der Nachbarschaftshilfe mit Steckerlfischen aushalfen. Ganz Mutige konnten in der Kirche läuten wie zu alten Zeiten und versuchen, ob sie mit den bekannten Glockenseilen die Glocken zum Läuten brachten. 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