Jahr807889113611401153116312301232 -ca.1240123212371284129312951299Datum7.08.11.11.27.11OktoberMai18.0821.06.23.06.24.12.EreignisKaiser Karl bestätigt den Tausch von Gütern im Gollach- und Taubergau zwischen dem Bischof Eigilward von Würzburg unddem Grafen Audolf.Karl der Große bestätigt auf übersandte bitte des bischofs Agilward von Wirzburg und des grafen Audulf einen ihmvorgelegten tauschvertrag, laut welchem Agilward mit Zustimmung der geistlichkeit (des kapitels) eine kirche zuFreudenbach im Gollachgau mit den zehnten in den orten Freudenbach, Auernhofen und Waldmannshofen dem grafenAudulf für das königsgut gab und dafür von diesem aus dessen lehen mit genehmigung des kaisers eine kirche zu Schupfim Taubergau und in Odinga (wohl Uttingshof s. Schüpf) im selben gau, was einst Hundulf in der grafschaft Audolfs innehatte und dessen sohn, der priester Agilulf, noch inne hat, empfieng. König Arnolf bestätigt der kirche von Wirzburg auf bitte des bischofs Arn laut der vorgelegten urkunden den zehnten teil dervon den Ostfranken und Slaven an den königlichen fiskus zu leistenden iahresabgabe in mehreren gauen, u.a demGollachgau.Es wird bestimmt und nachdrücklich befehlt, daß, niemand von unseren Getreuen oder sonst einer es wage oder sichherausnehme, die Leiter der erwähnten Kirche oder ihre Beamten und Beauftragten mit irgend einer falschen Anklage odereiner Bedrückung (in ihrem Besitz) zu beunruhigen.Bischof Embricho von Wirzburg beurkundet, daß Hartmann und seine Gattin Seburga, die auf ihrem Besitz zu Sechselbachmit eigenen Mitteln eine Kirche erbaut haben, er (Bischof Embricho) sie dem Heiligen Stephan prothomartyr geweiht hatund auf seinen Rat und mit seiner Zustimmung von ihnen dem Marienaltar in Aub übergeben worden ist. Am Tag derEinweihung haben Hartmann und Seeburg eine Hufe und eine Hofstatt mit drei Eigenleuten (ein Mann, zwei Frauen) derAltarstftung üebrgeben. Der Grundbesitz steht zur freien Verfügung der Kirche. Die Eigenleute haben einen Betrag an dieAltarstiftung zu zahlen.Unter den Sieglern: Ramvolt de Waltmanneshoven. Bischof Gebhard von Wirzburg beurkundet, dass der Edelfreie Gerung bei der Überlassung seiner Burg Willanzheim‚ mitallen Höfen und Leuten an den heil. Kilian (die bischöliche Kirche zu Wirzburg) auch seine Ministerialen zuWaltmanneshoven dahin übergeben habe, und bekräftigt die genannte Schenkung.Es soll eine nach 1150 hergestellte Neuausfertigung der gleichlautenden Urkunde Bischofs Embrichos sein. Andere Quellen sprechen von einer Fälschung aus dem 13. JahrundertDer Edelfreie Erlbold von Waldmannshofen beeidigte als Zeuge Besitztümer des Klosters Tückelhausen. Friedrich kauft vom Domkapitel zu Bamberg um 70 Mark Silber dessen gesamten Besitz zu Walthmanshoven mitAusnahme eines Berges, der unbefestigt bleiben soll, falls der Kaiser nicht dort eine Burg errichtet.Friedrich Barbarossa erwirbt den Besitz für sein Hausgut.Es war hier der ganze Berg mit den ganzen alten Graben ausgenommen und bestimmt, daß niemand darauf zum Nachteilder anstoßenden Güter der Brüder zu Bamberg eine Feste aufführe.Bei Reichardsroth gründete der Kaiser an einer immer stärker frequentierten Fernhandelsstraße ein Hospital. Weiter imNordwesten an der derselben Nord-Süd-Verbindung erwarb er bei Waldmannshofen einen Berg, der -befestigt- denStraßenknotenpunkt Aub beherrschte.Erste Erwähnung der Herrschaft Reichelsberg, die als Bamberger Lehen im Besitz der Hohenlohe istBau der heutigen KunigundenkapelleBischof Hermann (von Würzburg) genehmigt die Errichtung des Cistercienser-Nonnenklosters Frauenthal durch die BrüderGottfried und Konrad von HohenloheWalther Schenk von Limpurg tritt zur Versöhnung mit Gottfried von Hohenlohe diesem seine Burg Schenkenberg nebstandern Eigen- und Lehengütern und Gefällen ab und verspricht, dem Kaiser Friedrich und dessen Sohne Konrad gehorsam zu sein und die Brüder Konrad und Gottfried von Hohenlohe und deren Söhne in keiner Weise zu schädigen.Walther Schenk von Limpurg hatte ...proprietatem meam in Waltmannshoven.1235 beurkundete Kaiser Friedrich II, daß vor dem kaiserlichen Gericht Gottfried von Hohenlohe mit dem Schenken Walthervon Limpurg über den Ersatz des ihm zugefügten Schadens einen Vergleich abgeschlossen habe, wonach ihm dieser 1000 Mark Silber schuldig ist und dafür die Burg Schenkenberg nebst hundert Pfund jährlicher Einkünfte versetzt.Gottfried und Konrad von Hohenlohe waren im Dienst Kaiser Friedrich II und seiner Söhne, Heinrich VII und Konrad IV.König Heinrich VII begann ein Heer zu werben und Burgen einzunehmen. Mit der Führung des Kriegs gegen Gottfried vonHohenlohe war u.a Ludwig von Schüpf und Walter Schenk von Limpurg beauftragt, die ihm unermesslichen Schadenzufügten.Der Edle Gottfried von Brauneck verkauft gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth und mit Zustimmung seines SohnesAndreas der Äbtissin Agnes und dem Konvent von Frauental seine Güter im Dorfe Sechselbach (Sehselbach) um 150Pfund Heller und stellt als Bürgen Kraft von Reinsbronn (Reynoltsprunne), Heinrich Stuhse, Hartmud von Steinach undWinter von Baldersheim (Baldoltsheim).Der Edle Gottfried von Brauneck (Brunecke) verkauft um seiner Schulden willen dem Kloster Heilsbronn (Haylsprunne)gemeinsam mit seiner Gemahlin Elisabeth, und mit Zustimmung seiner Söhne Andreas, Gottfried, Konrad und Emich undseiner Töchter Elisabeth und Wilbirg, sowie aller seiner Erben seine Besitzunqen in Waltmanneshoven um 110 Pfund Heller und leistet die üblichen Verzichte. Die vier Malter von den Gütern des Griebi sind durch den Inhaber (possessor) auf dasKornhaus des Klosters in Würzburg oder nach dessen Anordnung an einen andern Platz zu liefern, während die übrigenEinkünfte von denselben Gütern dem Aussteller verbleiben. Wird durch Krieg, Brand oder Hagel der Ertrag dieser Gütervermindert, so hat das Kloster an seinen vier Maltern pro rata sua am Schaden mitzuleiden. An den übrigen verkauftenGütern behält der Verkäufer keinerlei Recht vor, sie sind frei von Beden, Auflagen, Steuern und allen sonstigen Diensten,da der Verkäufer all sein Recht daran auf das Kloster überträgt. Abt Heinrich und Konvent von Heilbronn, Cisterzienserordens in Eichstätter Diözese, verkaufen an Äbtissin und Komventvon Frauenthal (Vrowenthal) alle Besitzungen in Waltmanneshoven, die sie von weiland dem Edlen Gottfried von Brauneck,seiner Gemahlin und seinem Sohn Andreas gekauft haben, um 112 Heller und übertragen sie dem Kloster.Die verkauften Besitzungen waren ihnen zu entlegen und vermochten nie so großen Nutzen zu bringen.Reinhardi de Waltmanshofen bezeugt in einer Urkunde, in der die Brüder Heinrich und Friedrich von Hohenlohe eineBelehnung von Kappersberg (bei Markt Erlbach) bestätigen.QuelleWürttembergisches UrkundenbuchRegesta ImperiiRegesta ImperiiWürttembergisches Urkundenbuch, Quellen und Forschungen zur Geschichte des Bistums und Hochstifts Würzburg Band 9Württembergisches UrkundenbuchWendehorst, Das Bistum WürzburgHorling, Zur Gründung des Klosters Tückelhausen in: Zeitschrift für Bayerische LandesgeschichteWürttembergisches UrkundenbuchNiese, Die Verwaltung des Reichsgutes im 13. JahrhundertHaas, Geschichte des Slaven-Landes an der Aisch und den Ebrach-FlüßchenFried, Die Wirtschaftspolitik Friedrich Barbarossas in Deutschland in: Blätter für deutsche LandesgeschichteMenth, Stadt AubMenth, Stadt AubBossert, Urkunden des Klosters Frauenthal in: Württ. Vierteljahrs-hefte für Landesgeschichte 1889Hohenlohisches UrkundenbuchHohenlohisches UrkundenbuchWeller in: Historischer Verein für das Württembergische Franken aus: Württ. Vierteljahrshefte für Landesgeschichte 1895, 1896Württembergisches UrkundenbuchWürttembergisches UrkundenbuchWürttembergisches UrkundenbuchHohenlohisches UrkundenbuchFA6-2010