Jahr 807 889 1136 1140 1153 1163 1230 1232 - ca. 1240 1232 1237 1284 1293 1295 1299 Datum 7.08. 11.11. 27.11 Oktober Mai 18.08 21.06. 23.06. 24.12. Ereignis Kaiser Karl bestätigt den Tausch von Gütern im Gollach- und Taubergau zwischen dem Bischof Eigilward von Würzburg und  dem Grafen Audolf.  Karl der Große bestätigt auf übersandte bitte des bischofs Agilward von Wirzburg und des grafen Audulf einen ihm  vorgelegten tauschvertrag, laut welchem Agilward mit Zustimmung der geistlichkeit (des kapitels) eine kirche zu  Freudenbach im Gollachgau mit den zehnten in den orten Freudenbach, Auernhofen und Waldmannshofen dem grafen  Audulf für das königsgut gab und dafür von diesem aus dessen lehen mit genehmigung des kaisers eine kirche zu Schupf  im Taubergau und in Odinga (wohl Uttingshof s. Schüpf) im selben gau, was einst Hundulf in der grafschaft Audolfs inne  hatte und dessen sohn, der priester Agilulf, noch inne hat, empfieng.   König Arnolf bestätigt der kirche von Wirzburg auf bitte des bischofs Arn laut der vorgelegten urkunden den zehnten teil der  von den Ostfranken und Slaven an den königlichen fiskus zu leistenden iahresabgabe in mehreren  gauen, u.a dem  Gollachgau. Es wird bestimmt und nachdrücklich befehlt, daß, niemand von unseren Getreuen oder sonst einer es wage oder sich  herausnehme, die Leiter der erwähnten Kirche oder ihre Beamten und Beauftragten mit irgend einer falschen Anklage oder  einer Bedrückung (in ihrem Besitz) zu beunruhigen.  Bischof Embricho von Wirzburg beurkundet, daß Hartmann und seine Gattin Seburga, die auf ihrem Besitz zu Sechselbach   mit eigenen Mitteln eine Kirche erbaut haben, er (Bischof Embricho) sie dem Heiligen Stephan prothomartyr geweiht hat  und auf seinen Rat und mit seiner Zustimmung von ihnen dem Marienaltar in Aub übergeben worden ist. Am Tag der  Einweihung haben Hartmann und Seeburg eine Hufe und eine Hofstatt mit drei Eigenleuten (ein Mann, zwei Frauen) der  Altarstftung üebrgeben. Der Grundbesitz steht zur freien Verfügung der Kirche. Die Eigenleute haben einen Betrag an die  Altarstiftung zu zahlen.  Unter den Sieglern: Ramvolt de Waltmanneshoven.  Bischof Gebhard von Wirzburg beurkundet, dass der Edelfreie Gerung bei der Überlassung seiner Burg Willanzheim‚ mit  allen Höfen und Leuten an den heil. Kilian (die bischöliche Kirche zu Wirzburg) auch seine Ministerialen zu  Waltmanneshoven dahin übergeben habe, und bekräftigt die genannte Schenkung. Es soll eine nach 1150 hergestellte Neuausfertigung der gleichlautenden Urkunde Bischofs Embrichos sein. Andere Quellen sprechen von einer Fälschung aus dem 13. Jahrundert Der Edelfreie Erlbold von Waldmannshofen beeidigte als Zeuge Besitztümer des Klosters Tückelhausen. Friedrich kauft vom Domkapitel zu Bamberg um 70 Mark Silber dessen gesamten Besitz zu Walthmanshoven mit  Ausnahme eines Berges, der unbefestigt bleiben soll, falls der Kaiser nicht dort eine Burg errichtet. Friedrich Barbarossa erwirbt den Besitz für sein Hausgut. Es war hier der ganze Berg mit den ganzen alten Graben ausgenommen und bestimmt, daß niemand darauf zum Nachteil  der anstoßenden Güter der Brüder zu Bamberg eine Feste aufführe.  Bei Reichardsroth gründete der Kaiser an einer immer stärker frequentierten Fernhandelsstraße ein Hospital. Weiter im  Nordwesten an der derselben Nord-Süd-Verbindung erwarb er bei Waldmannshofen einen Berg, der -befestigt- den  Straßenknotenpunkt Aub beherrschte.  Erste Erwähnung der Herrschaft Reichelsberg, die als Bamberger Lehen im Besitz der Hohenlohe ist Bau der heutigen Kunigundenkapelle Bischof Hermann (von Würzburg) genehmigt die Errichtung des Cistercienser-Nonnenklosters Frauenthal durch die Brüder  Gottfried und Konrad von Hohenlohe  Walther Schenk von Limpurg tritt zur Versöhnung mit Gottfried von Hohenlohe diesem seine Burg Schenkenberg nebst  andern Eigen- und Lehengütern und Gefällen ab und verspricht, dem Kaiser Friedrich und dessen Sohne Konrad gehorsam zu sein und die Brüder Konrad und Gottfried von Hohenlohe und deren Söhne in keiner Weise zu schädigen.  Walther Schenk von Limpurg hatte ...proprietatem meam in Waltmannshoven. 1235 beurkundete Kaiser Friedrich II, daß vor dem kaiserlichen Gericht Gottfried von Hohenlohe mit dem Schenken Walther  von Limpurg über den Ersatz des ihm zugefügten Schadens einen Vergleich abgeschlossen habe, wonach ihm dieser 1000 Mark Silber schuldig ist und dafür die Burg Schenkenberg nebst hundert Pfund jährlicher Einkünfte versetzt.  Gottfried und Konrad von Hohenlohe waren im Dienst Kaiser Friedrich II und seiner Söhne, Heinrich VII und Konrad IV.  König Heinrich VII begann ein Heer zu werben und Burgen einzunehmen. Mit der Führung des Kriegs gegen Gottfried von  Hohenlohe war u.a Ludwig von Schüpf und Walter Schenk von Limpurg beauftragt, die ihm unermesslichen Schaden  zufügten.  Der Edle Gottfried von Brauneck verkauft gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth und mit Zustimmung seines Sohnes  Andreas der Äbtissin Agnes und dem Konvent von Frauental seine Güter im Dorfe Sechselbach (Sehselbach) um 150  Pfund Heller und stellt als Bürgen Kraft von Reinsbronn (Reynoltsprunne), Heinrich Stuhse, Hartmud von Steinach und  Winter von Baldersheim (Baldoltsheim). Der Edle Gottfried von Brauneck (Brunecke) verkauft um seiner Schulden willen dem Kloster Heilsbronn (Haylsprunne)  gemeinsam mit seiner Gemahlin Elisabeth, und mit Zustimmung seiner Söhne Andreas, Gottfried, Konrad und Emich und  seiner Töchter Elisabeth und Wilbirg, sowie aller seiner Erben seine Besitzunqen in Waltmanneshoven um 110 Pfund Heller und leistet die üblichen Verzichte. Die vier Malter von den Gütern des Griebi sind durch den Inhaber (possessor) auf das  Kornhaus des Klosters in Würzburg oder nach dessen Anordnung an einen andern Platz zu liefern, während die übrigen  Einkünfte von denselben Gütern dem Aussteller verbleiben. Wird durch Krieg, Brand oder Hagel der Ertrag dieser Güter  vermindert, so hat das Kloster an seinen vier Maltern pro rata sua am Schaden mitzuleiden. An den übrigen verkauften  Gütern behält der Verkäufer keinerlei Recht vor, sie sind frei von Beden, Auflagen, Steuern und allen sonstigen Diensten,  da der Verkäufer all sein Recht daran auf das Kloster überträgt.   Abt Heinrich und Konvent von Heilbronn, Cisterzienserordens in Eichstätter Diözese, verkaufen an Äbtissin und Komvent  von Frauenthal (Vrowenthal) alle Besitzungen in Waltmanneshoven, die sie von weiland dem Edlen Gottfried von Brauneck,  seiner Gemahlin und seinem Sohn Andreas gekauft haben, um 112 Heller und übertragen sie dem Kloster. Die verkauften Besitzungen waren ihnen zu entlegen und vermochten nie so großen Nutzen zu bringen. Reinhardi de Waltmanshofen bezeugt in einer Urkunde, in der die Brüder Heinrich und Friedrich von Hohenlohe eine  Belehnung von Kappersberg (bei Markt Erlbach) bestätigen.  Quelle Württembergisches Urkundenbuch Regesta Imperii Regesta Imperii Württembergisches Urkundenbuch, Quellen und Forschungen zur Geschichte des Bistums und Hochstifts Würzburg Band 9 Württembergisches Urkundenbuch Wendehorst, Das Bistum Würzburg Horling, Zur Gründung des Klosters Tückelhausen in: Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte Württembergisches Urkundenbuch Niese, Die Verwaltung des Reichsgutes im 13. Jahrhundert Haas, Geschichte des Slaven- Landes an der Aisch und den Ebrach-Flüßchen Fried, Die Wirtschaftspolitik Friedrich Barbarossas in Deutschland in: Blätter für deutsche Landesgeschichte Menth, Stadt Aub Menth, Stadt Aub Bossert, Urkunden des Klosters Frauenthal in: Württ. Vierteljahrs- hefte für Landesgeschichte 1889   Hohenlohisches Urkundenbuch Hohenlohisches Urkundenbuch Weller in: Historischer Verein für das Württembergische Franken aus: Württ. Vierteljahrshefte für Landesgeschichte 1895, 1896 Württembergisches Urkundenbuch Württembergisches Urkundenbuch Württembergisches Urkundenbuch Hohenlohisches Urkundenbuch FA6-2010