Jahr 1303 Datum Ereignis Das Hochstift Würzburg hat Einkünfte in Waldmannshofen   mark[ward] kilholtz und h kilholtz haben zu lehen 1/3 des zehnten in geisslingen und einen hof , der 20 malter getreide zahlt   in "giseler" (geisslingen), 1/6 des zehnten und 4 joch weingarten in iphofen, eine hube in herbolzheim und 2 huben in  herrnsheim, 6 malter korn "redditus" in waldmannshofen; diese beiden (kilholtz) muessen briefe zeigen, die sie, wie sie  sagen, ueber die genannten lehen haben. Quelle Das älteste Lehenbuch des Hochstiftes Würzburg aus: historisches-unterfranken.uni- wuerzburg.de FA6-2010 aus dem alten waldmannshofen.de - Dank Gerhard und Hiltrud Bernsdorf 1317 Berthold von Bolzhausen gibt Güter zu Waldmannshofen an die neue Kapelle bei der Pfarrkirche in Röttingen. 1327 Bischof Wolfram von Würzburg trennt die Kapelle zu Waltmannshofen von ihrer Mutterkirche in Lipprichhausen und verleiht derselben ein eigenes Begräbnis und dotiert sie zum  Unterhalt eines Kaplans mit verschiedenen Einkünften. 1331 Magister Peregrinus, Pfarrrektor in Sülchen, Diözese Konstanz, schenkt dem Kloster Heilsbronn zu einem Jahrestag Güter in Waldmannshofen, Willendorf und anderen Orten. 1356 Das Stift St. Burkard in Würzburg hat Besitzungen in Waltmanshofen. 1371 Crume von Baldersheim und Frau verkaufen an Hans Truchseß von Baldersheim eine Korngilt und 1/6 Zehnten auf dem Hofe zu Sechselbach als Lehen vom Stift St. Burkard in Würzburg um 266 Pfund Heller. 1373 Bischof Gerhart von Würzburg belehnt den Heinrich Werntzer, Bürger von Dinkelsbühl, mit dem Zehnten zu Sechselbach bei Brauneck zu Mannlehen. 1379 Ritter Hans Truchseß von Baldersheim erwirbt ein Gut in Waldmannshofen. Hans Berung, Bürger zu Rothenburg, verkauft seinen Teil der Güter zu Waldmannshofen, das Grieb genannt, an Hans Truchseß von Baldersheim um 180 Pfund Heller. 1380 Hans Truchseß gesessen zu Waldmannshofen. 1399 Seit Ende des 14. Jh. sind die Schenken von Limpurg Hauptbesitzer von Waldmannshofen 1400 ca. Kloster Heilsbronn hat Güter in Waltmanshoffen. 1401 1/4 (ein Stadtviertel ?) von Aub gehört der Familie Rosenberg 1403 Unter dem Brauneck'schen Erbe, das an Margarete von Brauneck kommt, befindet sich auch Sechselbach. 1408 Erste Nennung des "Schloss Waldmannshofen" bei der Besitzteilung zwischen den Truchsessen Hans und Fritz von Baldersheim: Bei einer Teilung zwischen den Truchsessen Hans und Fritz von Baldersheim fällt an Hans, was der Vater und Hans bisher besessen, darunter ein Hof zu Sechselbach, an Fritz [fällt] das Schloss und Hausung und das Dorf Waldmannshofen mit allen Graben, Seen, Vogteien, Gerichten, Zinsen, Leuten, Guten, Kirchsitzen, Mannlehen und Wiesen. 1409 Hans Uebel der Ältere, gesessen zu Walkershofen, und Frau, verkaufen an den Spitalkaplan in Aub für dessen Pfründe und an Cunrat Herrtlein, Pfarrer in Waldmannshofen für die Pfarrpfründe daselbst, ihren Hof zu Gelchsheim, der jährlich giltet 24 Malter Korn, 10 Malter Haber, 3 Weihnachtshühner und ein Fastnachtshuhn, um 345 Gulden. Pfarrer: Cunrat Herrtlein 1412 Bischof Johann von Würzburg belehnt den Sohn des Heinrich Werntzer, Bürger von Dinkelsbühl, mit dem Zehnten zu Sechselbach bei Brauneck, zu Mannlehen. 1421 Konrad von Rosenberg hat Teil an Waldmannshofen 1424 Das Stift St. Burkard in Würzburg belehnt die Truchsessen Hans und Fritz von Baldersheim mit 1/6 Zehnten zu Sechselbach samt dem Hof, welcher 6 Malter Gilt abwarf. 1430 "Erwähnung des "Gerichtes Waldmannshofen" im brauneck'schen Lehensbrief für Fritz Truchseß von Baldersheim" Brauneck'scher Lehensbrief von Michael Burggraf von Hardeck für Fritz Truchseß von Baldersheim über das Gericht, Vogtei und Zehnten in Waldmannshofen 1435 Endres Werntzer, Bürger zu Rothenburg, verkauft an Hans Troschler, Spitalmeister zu Aub, für den Spital daselbst 1/5 Zehnten zu Sechselbach um 400 Gulden. 1437 Erblehenbrief über den zu der Kapelle in Brauneck gehörigen Hof in Waldmannshofen 1448 Waldmannshofen fällt zusammen mit Brauneck an Brandenburg-Ansbach 1465 Jörg Truchseß von Baldersheim erklärt, sein Ahnherr habe die Gilt von einer Hofreite zu Oellingen gen Waldmannshofen gegeben an eine Pfründ, aber sich und seinen Erben das Recht vorbehalten, daß sie darauf zu gebieten und verbieten haben. 1483 Reinhard Truchseß von Baldersheim verkauft seine Äcker und Wiesen nebst Schaftrieb und Schafhaus in Waldmannshofen an seinen Bruder Erasmus. 1484 Reinhard Truchseß von Baldersheim verkauft auch noch das Schloss nebst Zubehör, worauf 1485 Brandenburg- Ansbach den Erasmus von Baldersheim damit belehnt. 1484 Herrschaft: Asmus von Rosenberg, Amtmann zu Uffenheim 1485 Brandenburg belehnt Erasmus von Baldersheim mit Schloss Waldmannshofen nebst Zubehör 1486 Erasmus Truchseß von Baldersheim verkauft seinen Teil an Schloss und Dorf Waldmannshofen an Heinrich von Lichau gegen das Schloss Rothenfels 1488 Datum im Erdgeschoss des Kirchturms ? 1489 Herrschaft: Cuntz von Rosenberg (Sohn von Asmus) 1495 Herrschaft: Asmus von Rosenberg, Amtmann zu Uffenheim. (übernimmt Waldmannshofen noch einmal, da sein Sohn Cuntz gestorben ist)