Demeter-Hof Familie Striffler GbR  Ort: Creglingen-Waldmannshofen; Bewirtschaftete Fläche: 35 ha. Ackerbaubetrieb mit Rinder- und Schweinehaltung. Neben Milch und Mastvieh werden Speise- und Futtergetreide, Pflanz- und Speisekartoffeln, Speise- und Saftmöhren sowie Rote Rüben erzeugt. Derzeit werden überwiegend Wiederverkäufer beliefert. Für Endverbraucher bieten wir Speisekartoffeln, Möhren, Rote Rüben, Zwiebeln und verschiedene Sorten Speisegetreide an. Beschreibung: Otto Striffler   Harmonie von Mensch, Boden, Tieren und Pflanzen Familie Striffler bewirtschaftet ihren Landwirtschaftsbetrieb nach Demeter-Richtlinien. Demeter, die Göttin der Fruchtbarkeit der Erde steht dabei für die Basis ihres Wirtschaftens: die Erhaltung und Förderung der Bodenfruchtbarkeit. In der biologisch -dynamischen Landwirtschaft wird der Betrieb als ein Ganzes verstanden. Aufgrund der wechselseitigen Beziehungen und Abhängigkeiten von Boden, Pflanzen- und Tierwelt bilden die einzelnen Betriebsbereiche - wie Bodenpflege, Pflanzenbau, Tierhaltung - eine Einheit, in die sich der Mensch harmonisch einfügt. Diese Einheit ist der sogenannte Betriebsorganismus.   Pflanzen  Durch eine mehrgliedrige Fruchtfolge werden wichtige Nährstoffe an den Boden zurückgeführt, die ihm mit der Ernte verloren gehen. Die Fruchtfolge beschreibt die Reihenfolge der Nutzpflanzenarten, die im Ablauf der Vegetationsperiode und der Jahre angebaut werden. Der Anbau unterschiedlicher Pflanzen führt zu einem differenzierten Auf - und Abbau der im Boden enthaltenen Nähr- und Mineralstoffe, wodurch sie langfristig erhalten bleiben. Artenvielfalt Unsere Region kennzeichnet - neben besonders fruchtbaren Lössböden - auch eine ausgeräumte Landschaft: Nur wenige Hecken und Sträucher, wenige Waldgebiete finden sich als Schutzraum für Flora und Fauna. Umso bedeutungsvoller sind hier Naturschutzmaßnahmen. Mit der Pflege und Neupflanzung von Landschaftselementen (zum Beispiel Hecken und Gehölze) tragen wir dazu bei, dass sich auf unseren Betriebsflächen eine Vielzahl verschiedener Arten von Vögeln, Insekten und Pflanzen ansiedeln und vermehren können. Tiere Wir halten 25 Kühe der Rasse Fleckvieh mit eigenem Deckbullen. Zwei Drittel unserer Kühe ist Milchvieh, ein Drittel halten wir als Ammenkühe. Bei der Ammenkuhhaltung säugt die Kuh nicht nur ihr eigenes Kalb; die Milch steht ausschließlich den Kälbern zur Verfügung. Außerdem leben rund 20 Jungrinder zur Nachzucht für die Milchvieh - bzw. Ammenkuhherde auf dem Hof. Die männlichen Kälber verkaufen wir als Mastkälber (Vollmilchmast) an andere Bio -Betriebe. Kühen und Rindern steht ein großzügiger Laufstall mit Auslauf zur Verfügung. Qualität der Lebensmittel Kontrolle und Transparenz: Unsere Erzeugnisse sind garantiert "Bio". Wie jeder ökologisch wirtschaftende Betrieb wird auch unser Demeter-Hof mindestens einmal jährlich auf die Einhaltung der EG- Öko-Verordnung und zusätzlich der Demeter-Verbandsrichtlinien überprüft. Diese Kontrollen führt eine unabhängige, staatlich zugelassene Kontrollstelle durch, bei der unser Betrieb unter der Kontrollnummer D - BW- 022 -2091 -AD geführt wird. Mariedore und Otto Striffler haben sich 1975 entschlossen, auf Bio- Landbau umzustellen. Obwohl die bio-ökologische Methode sehr umstritten war, wissen sie tief im Herzen, dass sie den richtigen Weg gewählt haben. Jedes ihrer sieben Kinder hat nach der Schule ein Jahr auf dem Hof mitgearbeitet und sie tragen immer noch ihren Anteil an der gemeinsamen Arbeit bei. Wer da ist, der hilft, wo er gebraucht wird. Das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich, aber es trägt entscheidend zu einem positiven Wertgefühl jedes einzelnen bei. Mit Tillman arbeitet  ein Betriebsnachfolger mit, der Betrieb nach den bio-ökologischen Gesichtspunkten weiter führt. Boden Der Boden bildet die Grundlage für den landwirtschaftlichen Organismus. Durch die Haltung von hörnertragenden Rindern und die Verwendung deren Mistes, durch angepasste Fruchtfolge, gezielte Pflege und Kompostierung des organischen Düngers, durch bodenschonende Maßnahmen und den Einsatz der biologisch-dynamischen Kompostpräparate vermehren sie die Bodenfruchtbarkeit. Handgerührte Präparate sind die Gewähr für die individuelle Note eines Demeter-Betriebes. Auch der Mist unserer 45 Mastschweine, die wir in einem Außenklimastall halten, wird kompostiert und mit Heilpflanzenpräparaten versetzt. Sowohl der Ackerboden vor der Aussaat als auch die Pflanzen selber werden mit Heilpflanzenpräparaten besprüht. Aus tierischen Hüllen, Schafgarbe, Kuhmist und anderem stellen wir zur Bodenstärkung Präparate her. Gesunde, widerstandsfähige Bestände setzen eine  ausgewogene Fruchtfolge voraus. Für das Rinderfutter ist die Heubereitung auf dem Grünland wichtiger Bestandteil. Die Präparate werden im Jahresverlauf der Mistmiete beigegeben oder auf die Felder ausgebracht. Die mechanische Unkrautregulierung und Bodenpflege erfolgt mittels Hackmaschine. Die Präparate erfordern eine spezielle Ausbring-Technik. So haben wir in den vergangenen Jahren beständig Heckenpflanzungen vorgenommen und neben der Pflege alter Obstwiesen auch eine Hochstammobstanlage neu angelegt. Im Rahmen einer Flurbereinigung pflegen wir außerdem zahlreiche Pflanzungen, die mitunter seltenen Arten als Niststätte dienen. Der neue Stall für unsere Ammenkuhhaltung und die Jungrinder. Ausreichend Platz für jedes Tier. Wachsam und interessiert. Die Schweine erhalten hofeigenes Getreide, Gras und Kartoffeln, Bio-Erbsen kaufen wir zu. Rohstoff - Dünger der Natur; Kompostierter Mist neben einer Heckenbeplanzung. Rohstoff - die Sonne liefert Energie für Menschen, Tiere und Pflanzen. Heckenbepflanzung neben der Bucher Straße,  besonders im Herbst ein Schmuckstück. Festgehölzinsel mit Krautsaum, ein Teil des Vo- gelschutzgebietes Wiesenweihe Taubergrund. Die Ackerlandschaft der Hochfläche wird nun wieder durch Hecken aufgelockert. Streuobstwiese, eine Idee realisiert von unserem Sohn Peter. Frische Zwiebeln Das Jungvieh fühlt sich sichtlich wohl. klick-Fotos vergrößern Gelbe Rüben auch Möhren genannt. Getreide, Futter für unsere Tiere. Freilauf hinter dem alten Stall. auch Kühe interessiert es, wer sie besucht. zum Streicheln. Mittagsschlaf.