Biogasanlage in Waldmannshofen  Beschreibung: Ort: Creglingen-Waldmannshofen Biogasanlage zur dezentralen Strom- und Wärmeversorgung Leistung: 250 kW/h Strom, 315 kW/h thermische Energie Energieeinsatz: unterschiedliche Biomassen aus der Region u.a. Gülle aus benachbarten Betrieben Inbetriebnahme: Dezember 2010 Daten: Familie Lay   Harmonisch in der Landschaft  Zunächst erlaubt sich ein Vorher-Nachher-Vergleich mit den beiden Bildern oben. Die beiden markanten Türmen Waldmannshofens, der Kirchturm und der Südost-Turm des Schlosses haben Kinder bekommen. Zu den beiden alten Windrädern in Mittelfranken ist ein Neues dazu gekommen, das sogar ihre Eltern überragt. Etwas gewöhnungsbedürftig im Vergleich zur gewohnten “Waldmannshöfer Scheunenlandschaft” werden sich auch die beiden Fermenter zur Biogasanlage einfügen. Pflanzen Pflanzen brauchen wie wir Energie. Die Pflanzen nehmen ihre Energie aus dem Sonnenlicht auf. Sie wandeln mit der Energie aufgenommene Nährstoffe und Wasser, die sie über die Wurzeln erhalten in speicher- fähige Kohlenwasserstoffe (Zucker, Stärke) um. Diesen Vorgang nennt man Photosynthese. Diese Speicherung von Energie lässt Pflanzen wachsen. Inbetriebnahme Pünktlich vor Ende des Jahres 2010 hat es geklappt. Die Anlage liefert Strom und stünde auch schon für das geplante Nahwärmenetz zur Verfügung. Nicht nur mit dem nassen Herbst und den manchmal endlosen Niederschlägen war es ein Gewaltakt die Anlage zu Errichten und in Betrieb zu nehmen. Erst nach Erstellung der Bodenplatte war es im ersten Jahr einfacher Mais beizumengen. Da ist Kraft gefragt Maisernte Zufuhr in die 2011 erstellten Lagerstätten mit Platz für über 30 ha - in jedem der drei Lager. Raps nach 2 Monaten. Mais nach einem Jahr. klick-Fotos vergrößern Mais nach der Ernte. Sprit für die Anlage zur Abfuhr stehen mehrere Wagen bereit. vergärt dort bei einer Termperatur von 43 Grad - 75 Tage lang. Biomasse Besonders geeignet unter den nachwachsenden Rohstoffen sind  Feldfrüchte wie Mais, Zuckerrüben, Getreide oder auch Sonnenblumen. Die Pflanzen bestehen bei ihrer Ernte zu etwa zwei Dritteln aus Wasser und zu etwa einem Drittel aus Trockenmasse. Mais kann dabei sehr gut als Silage konserviert und später relativ einfach durch Bakterien im Biogasgärungsprozess abgebaut werden. Die Vorgrube mit dem Dossierer dient als Zwischenlager. Mit  wird der Fermenter befüllt und die Biomasse für die Bakterien, die .. Was wird noch verfüttert? Kuhmist.. und Gras. Gülle aus dem unterirdischen Lager .. der Beförderungsschnecke Technische Anlage Für die Weiterverarbeitung von Biogas gibt es unterschiedliche technische Anlagen. Marco hat sich für einen Fermenter und einen Gärrestetank entschieden. Der Fermenter kann im Winter beheizt werden, damit die Temperatur zu Vergärung optimal ist. Das Biogas wird über eine unterirdische Der Füllstandsanzeiger am Gärrestetank in den Gärrestetank gepumpt. Reste von Biogas (obere Leitung) und die vergärte Biomasse (untere Leitung) werden  Die Anlage und die Qualität der Bakterien zur Biogaserzeugung stehen unter dauernder Überwachung, hier sehen wir die Notpumpe. Der Fermenter Der Fermenter hat einen Durchmesser von 20 m und Platz für 1900 cbm Biomasse. In dem weiteren Dach mit Luft wird durch Unterdruck geregelt, dass das äussere Dach besser gespannt ist und dem Wetter trotzen kann. Der Gärrestetank Der Gärrestetank hat einen Durchmesser von 26 m, ist 6 m hoch und hat Platz für 3500 cbm wertvollen Dünger. Er kann bei Bedarf abgeholt werden. Aus täglich 10 bis 11 to Mais verbleiben 6 cbm Gülle. ins Stromnetz eingespeist. erzeugt Strom. Dieser wird Der auf Gasbetrieb umgebaute Lkw-Motor Leitung zur Weiterverarbeitung geführt. und die Düngertankstelle. Das Blockheizkraftwerk In dem Blockheizkraftwerk wird mit dem Biogas und Luft 250 kV pro Stunde Strom erzeugt und 315 kW pro Stunde termische Abwärme zur Nutzung für die 21 angeschlossenen Häuser bereit gestellt. 85 bis 90 Grad bereit gestellt. wird Wasser mit einer Temperatur von Mit dem Wärmetauscher über eine  110 KV-Leitung